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Kampf der Druiden

| Bücher | 7. Februar 2012

Eine Geschichte über die Tuatha De Danann

Es ist Halloween und Gwen igelt sich in ihrem Haus ein. Sie wurde gerade von ihrem Freund verlassen, der gleichzeitig ihr Vorgesetzter ist und sich nun mit einer jungen Blondine am Strand von Hawaii amüsiert. Da Gwen eher eine durchschnittliche Frau ist, die vielleicht das ein oder andere Pfund zu viel auf den Hüften hat und sich selbst nie als hübsch bezeichnen würde, sucht sie die Fehler natürlich bei sich und ihrem Aussehen. Ihre enge Freundin Lilly ist hingegen ungeheuer sexy und lebenslustig. Selbst wenn sie gerade keinen Mann hat. Sie möchte lieber tanzen und Spaß haben, um die letzten partnerschaftlichen Erfahrungen zu vergessen.
Und da sie voller Energie steckt, kommt sie überraschend aus Birmingham angereist und schafft es Gwen zu einem kleinen Ausflug zu überreden. In dem Nachbardorf wird in einer alten Ruine eine Halloweenparty gefeiert. Die beiden müssen nicht lange nach attraktiven Männern suchen und verbringen mit dem jeweils Auserwählten eine wundervolle Nacht.

Was sich wie ein einmaliges Abenteuer anhört, ist für Lilly der Beginn einer unglaublichen Reise zu sich selbst, ihren Wurzeln und der geheimen Welt der Druiden.
Der Mann, mit dem sie eine Nacht verbracht hat, heißt Connal O’Neill und ist ein Druide. Er ist jedoch mit einer Art Fluch belegt und kann nur alle 777 Jahre in der menschlichen Welt erscheinen. Will er den Rest seines Lebens in dieser Welt verbringen, muss er den schlimmsten Feind des friedlichen Volkes der Tuatha De Danann vernichten.

Hierfür benötigt er jedoch einen Verbündeten, der als Schnittstelle zwischen der feinstofflichen und der menschlichen Welt dient. Er glaubt in Gwen eine Seelenverwandte und Verbündete gefunden zu haben.

In der keltischen Mythologie sind die Tuatha De Danann das Volk der Göttin Dana.
Sie landeten am 1. Mai – heute Beltaine genannt -  mit ihren Schiffen in Irland. Nach ihrer Ankunft verbrannten sie die Boote und eine dunkle Rauchwolke überzog tagelang die Insel. Es wird erzählt, dass die Tuatha De Danann von einer Insel im Norden kamen. Von einer schottischen Insel? Aus Skandinavien? Oder vielleicht aus Atlantis?

Aber es gibt nur eine nähere Beschreibung. Die Mythologie erzählt von vier magischen Inseln: Murias, Falias, Gorias, Findias. Jeder dieser Inseln wird ein magischer Gegenstand zugeordnet: Murias der Kessel Dagdas, Findias das tödliche Schwert Nuadas, Gorias Lughs Lanze und Falias der Stein Fia Fal.

Die Legende erzählt, dass die Tuatha De Danann bereits viele Jahre zuvor dem Volk Nemeds angehörten und von der Insel verbannt wurden. Sie erlernten in der Ferne, hier ist sogar von Griechenland die Rede, die Kunst der Magie und wurden zu Meistern aller Künste. Erst als ihre Ausbildung vollendet war, kehrten sie zurück und stellten sich dem Kampf gegen die Fir Bolg, die damals in Irland herrschten und deren Herkunft ebenfalls auf Nemed zurückführte.

In diesem Kampf – auch bekannt unter der ersten Schlacht von Mag Tuired – siegten die Tuatha De Danann, jedoch verlor ihr König Nuada seine Hand. Sein Nachfolger wurde Bress ein Halb-Fomoiri und es kam zur zweiten Schlacht von Mag Tuired, in der die Tuatha De Danann die Fomoiri schlugen.

Nach diesem Sieg herrschte Frieden, bis die Milesier mit ihren Schiffen nach Irland kamen. Dies war der letzte Kampf der Tuatha De Danann. Sie wurden besiegt und zogen sich zurück. Seit dieser Zeit leben sie unter der Erde in Feenhügel, welche Sidhe genannt werden.

Aber wer waren die Tuatha De Danann? Es wird von Druiden erzählt, die den Königen der vier Königreiche Irlands zur Seite standen. Dies lässt den Schluss zu, dass sie Kelten waren.

Oder waren sie vielleicht die Erbauer der Megalithkultur: also einer längst vergangenen vorkeltischen Kultur, von der kaum etwas bekannt ist? Besteht die Möglichkeit, dass sie ausstarben oder Irland verließen, als im fünften Jahrhundert v.Chr. die Kelten einwanderten?

Die Existenz der Tuatha De Danann lässt sich nicht nachweisen, aber die Legenden berichten sehr lebendig von den Taten ihrer Helden. Allerdings muss bedacht werden, dass die Mythen erst um 800 n.Ch. durch christliche Mönche niedergeschrieben, denn die Kelten kannten außer Ogham keine Schrift, welche zu schriftlichen Aufzeichnungen dieses Umfangs ungeeignet waren.

Fragen über Fragen, auf die es wahrscheinlich niemals Antworten geben wird. Gerade diese Ungewissheit lädt ein, sicher näher mit den Tuatha De Danann zu beschäftigen.

Kampf der Druiden – Lara Connelly
Die Druiden Saga im Traumstunden Verlag

Das erste Buch des geplanten Dreiteilers ist am 15.07.2011 erschienen und, wie auch alle anderen Titel des Verlages, im Buchhandel und Onlinebuchhandel erhältlich.

Kampf der Druiden
Lara Connelly
ISBN: 978-3-942514-12-5
Preis 12,90 Euro

www.traumstunden-verlag.de

   

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