The music never stopped
In THE MUSIC NEVER STOPPED, einem Drama basierend auf der Fallstudie „The Last Hippie” von Dr. Oliver Sacks (Autor von „Zeit des Erwachens”), bestimmt die Musik nicht nur die Charaktere sondern auch ihr Verhältnis zueinander. Die Musik begleitet und bewegt das Leben der Figuren und beschreibt ihr unterschiedliches Lebensgefühl, ihren Verlust, die Tragik, aber auch Heilung und Hoffnung. „Alle Menschen reagieren auf Musik”, erläutert Dr. Sacks seine Faszination für die ursprüngliche Fallstudie. „Und die Erkenntnis, dass Musik diese Wirkung auch auf einen Menschen mit Amnesie hat, wird das Publikum überraschen und begeistern.”Sein Co-Drehbuchautor Gary Marks fügt hinzu: „Das Gehirn gehört zu den letzten großen Unbekannten in der Wissenschaft. Es ist außergewöhnlich, wie weit die Wissenschaft in den letzten 50 Jahren gekommen ist.” Marks und seine Co-Autorin Gwyn Lurie nutzten für ihr Drehbuch wissenschaftliche Untersuchungen über die Verwendung von Musik in der Gehirnforschung, die von Sacks und weiteren Wissenschaftlern durchgeführt wurden.
Es gibt einige Einrichtungen und Institute, die sich mit der heilenden Wirkung von Musik beschäftigen, u.a. die Deutsche Gesellschaft für Musiktherapie. Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass Musik bei den unterschiedlichsten Symptomen und Krankheitsbildern eine positive und regenerative Wirkung hat. Diese Therapieform ist mittlerweile gleichberechtigt neben tiefenpsychologischen, verhaltenstherapeutischen und anderen Ansätzen zu sehen.
Der Film feierte 2011 seine Deutschlandpremiere beim 19. Filmfest Hamburg.
Ein Film von Jim Kohlberg
mit J.K. Simmons, Lou Taylor Pucci, Julia Ormond, Cara Seymour u.v.m.
Kinostart: 29. März 2012
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